Hintergrund

Kolumbiens Klima wird von seiner äquatornahen Lage geprägt. D.h., die jeweils herrschenden Temperaturen sind weniger von der Jahreszeit als von der Höhenlage abhängig. So werden die Lagen bis 1000m als „Tierra Caliente“ (~heißes Land) bezeichnet, die gemäßigte Zone zwischen 1000 und 2000m als „Tierra Templada“ und als „Tierra Fría“ gelten Bergregionen über 3000m, in denen […]

Kolumbiens Klima wird von seiner äquatornahen Lage geprägt. D.h., die jeweils herrschenden Temperaturen sind weniger von der Jahreszeit als von der Höhenlage abhängig. So werden die Lagen bis 1000m als „Tierra Caliente“ (~heißes Land) bezeichnet, die gemäßigte Zone zwischen 1000 und 2000m als „Tierra Templada“ und als „Tierra Fría“ gelten Bergregionen über 3000m, in denen Nachtfröste an der Tagesordnung sind.

Der Hauptteil der vor allem an der Pazifikküste, der Westseite der Anden sowie dem Amazonas-Tiefland beträchtlichen Niederschläge fallen während der auch als Winter bezeichneten Regenzeit von April bis November, die trockenen Monate von Dezember bis März werden als Sommer bezeichnet.

Zwei klimatische Besonderheiten, die Reisende in Kolumbien vorfinden, ist zum einen, dass die Sommermonate Juli und August im Hochland der Anden eher trocken ausfallen, und dass zum anderen die außerhalb der Hurrikanzone liegende Karibikküste dank der vorherrschenden Passatwinde ausgesprochen trocken ist. Letzeres zeigt sich vor allem auf der Guajira-Halbinsel mit ihrer wüstenartigen Vegetation.

Daher lässt sich Kolumbien, abhängig von der gewünschten Reiseroute, grundsätzlich ganzjährig bereisen.