Hintergrund

Aktuelle Hinweise zur Situation der COVID-19-Pandemie im Land sowie zu ggf. erforderlichen Impfnachweisen bei der Einreise geben wir im Rahmen einer Anfrage tagesaktuell. Für die Einreise nach Kolumbien sind Impfungen nicht explizit vorgeschrieben, einzige Ausnahme sind Personen, die aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet einreisen (auch Transit). Diese müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Zu empfehlen sind die gängigen Impfungen […]

Aktuelle Hinweise zur Situation der COVID-19-Pandemie im Land sowie zu ggf. erforderlichen Impfnachweisen bei der Einreise geben wir im Rahmen einer Anfrage tagesaktuell.

Für die Einreise nach Kolumbien sind Impfungen nicht explizit vorgeschrieben, einzige Ausnahme sind Personen, die aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet einreisen (auch Transit). Diese müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

Zu empfehlen sind die gängigen Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Masern und Hepatitis A.

Für Risikogruppen sind ggf. weitere Impfungen zu empfehlen. Dies sollte rechtzeitig (mindestens vier Wochen) vor der Abreise mit einem/ einer entsprechend qualifizierten Arzt/ Ärztin abgeklärt werden.

In Lagen unterhalb 1700m besteht in bestimmten Landesteilen ein Malariarisiko. Dieses wird vor allem an der Pazifikküste und in den kolumbianischen Amazonasregion als hoch eingeschätzt, im Bereich des Magdalena-Unterlaufs als gering, ansonsten als minimal. Die Großstädte Bogotá, Medellín und Cartagena gelten als malariafrei.

Für die Senkung nicht nur des Malariarisikos, sondern auch der Gefahr an Dengue, Chikungunya oder dem Zika-Virus zu erkranken, ist die konsequente Vermeidung von Insektenstichen elementar.

Während die Anophelesmücke (Malaria) in der Dämmerung und nachts aktiv ist, werden Dengue, Chikungunya und das Zika-Virus von tagaktiven Aedes-(Stegomyia)-Mücken übertragen, die auch für die Infektion mit Gelbfieber verantwortlich sind.

Maßnahmen zur Vermeidung sind: Helle, körperdeckende Kleidung, mückenfreie Schlafräume (z.B. durch Moskitonetze) sowie Repellents wie z.B. Anti-Mückenmittel, die DEET enthalten, oder aber auch das pflanzliche Mittel Zitroneneukalyptus, das jedoch ob seiner Flüchtigkeit häufiger aufgetragen werden muss.

Weitaus wahrscheinlicher, als an einer dieser Tropenkrankheiten zu erkranken, sind für Reisende jedoch die infolge mangelnder Nahrungsmittelhygiene und mangelnden Sonnenschutzes auftretenden Beschwerden.

Dem meist harmlosen Reisedurchfall kann man in der Regel entgehen, wenn man sich an das Motto „boil it, cook it, peel it or forget it!“ hält. Durchfallerkrankungen sind fast immer auf unsauberes Wasser im Rahmen der Nahrungszubereitung zurückzuführen.

Kolumbien liegt zum einen in den Tropen, die eine hohe Sonneneinstrahlung verzeichnen, zum anderen ist diese in den Höhenlagen des Landes besonders intensiv. Daher ist ein effektiver Sonnenschutz wichtig. Zu diesem gehört nicht nur ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, sondern auch eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung.